Kommendes Semester werden die Linux-Kurse auf Teilnehmerwunsch hin thematisch und zeitlich komplett umgestellt. Es gibt wöchentliche Abendkurse und zusätzlich vier Workshop-Wochenenden. Alle Kurse finden in der VHS-Essen, Raum 6.06 statt.
Hier nun die derzeitige Planung (Änderungen vorbehalten):
Linux-Wochenkurse ab 11.09.2008: Donnerstags von 17:00-19:20 Uhr:
1) Linux: Einführung in die Bedienung (4 Abende)
Linux bringt alles mit, was ein Computer heute leisten muss. Ohne
zusätzliche Kosten lässt sich das freie Betriebssystem für alle
Anwendungsbereiche problemlos einsetzen. Obwohl vieles in der Handhabung
an Windows erinnert gibt es einige Unterschiede. Sie erfahren alles was
benötigt wird, um mit Linux zu arbeiten. Im Mittelpunkt stehen
praktische Dinge, wie die Handhabung eines Linux Rechners unter der
KDE-Oberfläche sowie die Benutzung der wichtigsten Programme.
Vorkenntnisse: Erfahrung im Umgang mit Maus und Tastatur. Das
Kursentgelt enthält Unterrichtsmaterial aus dem Herdt-Verlag.
2) Linux: Installation und Konfiguration (5 Abende)
Immer mehr Computerhersteller und Firmen unterstützen Linux, erst recht
nach der Einführung des Ressourcen-hungrigen Windows Vista. Linux lässt
sich bei der Installation genau auf die Bedürfnisse des Nutzers und die
Rechnerleistung abstimmen, so dass mitlerweile kleine Billig-Laptops und
sogar Handys darunter laufen. Schwerpunkte des Kurses: Installation
zweier Linux-Distributionen (opensuse und Ubuntu), Konfiguration des
Basissystems, Programminstallation und Konfiguration der Hardware.
Kenntnisse in die Bedienung eines Linuxsystems sind hilfreich für eine
erfolgreiche Teilnahme. Das Kursentgelt enthält Unterrichtsmaterial aus
dem Herdt-Verlag.
3) Linux: Einführung in die Administration (5 Abende)
Linux ist nicht nur auf der Oberfläche ein leicht zu bedienendes System.
Seine wahren Stärken liegen aber im Hintergrund verborgen. Da wir mit
einem freien und offenen Betriebssystem arbeiten, lässt es sich
vergleichsweise einfach administrieren. Themen: Benutzerverwaltung,
Dateirechte, Konigurationsdateien, Daemons, Runlevel, vi und
Kurzeinführung in die Shell.
Vorkenntnisse in der Bedienung von Linux sind zu empfehlen.
Linux-Workshopwochenende Samstag/Sonntag (kosten jeweils zwischen 40 und 60 Euro):
20./21.09.2008: Linux-Workshop: Netzwerken unter Linux
Ein Linuxrechner alleine fühlt sich vielleicht ein wenig einsam. Wie wir
Menschen entfalten Computer ihre volle Arbeitskraft im Team mit anderen.
Daher soll an diesem Wochenende gelernt werden, wie man Netzwerke
unter Linux realisieren kann. Weitere Inhalte des Workshops:
Datenaustausch weiteren Rechnern (mit Windows über Samba, sftp, nfs),
Fernsteuerung des Rechners, dynamische DNS und Datensicherung. Das
Kursentgelt enthält Unterrichtsmaterial aus dem Herdt-Verlag.
25./26.10.2008: Linux-Workshop: Webserver Apache
Über 50 Prozent aller Internetseiten nutzen den Apache Webserver. Grund
genug diesen Server einmal genauer unter die Lupe zu nehmen: Im Workshop stehen daher neben der Installation auf einem Linux-System,
virtuelle Server, systemweite Konfiguration, verzeichnisnahe
Konfiguration mit .htaccess, Verzeichnisschutz und effektive Nutzung der
Logdateien auf der Agenda. Grundkenntnisse im Aufbau des
Linuxdateisystems sind vorteilhaft für eine erfolgreiche Teilnahme. Das Kursentgelt enthält Unterrichtsmaterial aus dem Herdt-Verlag.
22./23.11.2008: Linux-Workshop: Windows-Programme unter Linux nutzen mit Wine und Dosbox
Für Linux gibt es zwar schon massig kostenlose Software, manchmal möchte
man hingegen auch mal seine Videodatenbank o.ä. aus Windows nutzen. Für
solche Fälle gibt es Umgebungen wie Wine, die es einem ermöglichen
Windowsprogramme unter Linux zu installieren. Alte DOS-Anwendungen und
Spiele lassen sich in der Dosbox wieder zu neuem Leben erwecken. Beide
Themen werden ausgiebig behandelt und praktisch erprobt. Vorkenntnisse
in der Bedienung von Linux sind erforderlich.
10./11.01.2009: Linux-Workshop: Virtuelle Maschinen mit VM-Ware und Moka5
Um ein anderes Betriebsystem zu testen braucht man keine ganze
Festplatte zu formatieren. Ein kompletter Computer kann als virtuelle
Maschine in einem Gastbetriebssystem laufen, vergleichbar mit einem
Virus der sich in einem Wirtskörper einpflanzt. Einziger Unterschied:
Hierbei handelt es sich nicht um Schädlinge, sondern um nützliche
Systeme mit denen nicht nur Betriebsysteme getestet werden können, auch
Produktivsoftware lässt sich installieren und nutzen. Sogar
Netzwerksimulationen mit mehreren Maschinen sind möglich. Sie können
komplett auf einem Stick mitgenommen und woanders weitergenutzt werden.Teilnehmende sollten einmal einen beliebigen Rechner installiert haben.
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